Die bei Orchestern beliebtesten Sinfonien

Auch wenn es fast unendlich viele Musikstücke gibt die ein Orchester aufführen kann, so gibt es ein paar Highlights die immer wieder auf dem Programm selbst der internationalen Orchester stehen. Hier die fünf beliebtesten Sinfonien für Orchester.

Betthovens Ode an die Freude

Das wohl am häufigsten gespielte Stück dürfte die 9. Sinfonie d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven sein, vor allem wegen des Gesangtextes Ode an die Freude. Nicht zu Unrecht ist das Stück für die Europahymne benutzt worden. Meistens wird bei kleineren Aufführungen nur der letzte Satz der 70 Minuten Sinfonie gespielt.

Gustav Mahlers 9. Sinfonie

Ein eher modernes Werk, aber längst ein Klassiker geworden ist Mahlers 9. Sinfonie , die ausdrücklich keine Tonartbezeichnung bekam. Er schrieb die Sinfonie zwischen 1909 und 1910, während Frau und Kind im Kururlaub waren, die Reinschrift erfolgte später in New York. Sie ist sein meist gespieltes Werk.

Sinfonie Nr. 4 in e-Moll op. 98 von Brahms

Die letzte Sinfonie des Komponisten war auch die bedeutendste, zumindest was die Zahl der Aufführungen angeht. Es dürfte aber auch eines seiner schwierigsten Werke gewesen sein, nicht gefällig und streckenweise kompliziert. Kritiker lobten die Sinfonie schon zu Lebzeiten von Brahms.

Antonín Dvořák: Aus der neuen Welt

Im Werkeverzeichnis unter 9. Sinfonie e-Moll op. 95 (B 178) abgelegt bezieht sich der Titel auf Dvořáks Amerikaaufenthalt. Er fühlte sich inspiriert von der Musik der Indianer und der schwarzen Bevölkerung, auch wenn er die Melodien nicht buchstäblich übernahm und er auch keine amerikanische Sinfonie schreiben wollte.

Schuberts Unvollendete

Die Sinfonie in h-Moll von Franz Schubert hat nur zwei Sätze, dann hörte Schubert auf – und gab den Musikexperten ein Rätsel auf. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Schubert sie als abgeschlossen sah und bewusst mit den Konventionen der üblichen vier Sätze einer Sinfonie brechen wollte. Der Erfolg gab und gibt ihm noch heute Recht.